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Apple MacBook geht nicht mehr an: Apple-Updates können Firmware-Probleme bereiten

Apple MacBook geht nicht mehr an: Apple-Updates können Firmware-Probleme bereiten

Probleme beim Apple MacBook. Die jüngsten macOS-Updates führen in seltenen Fällen zu einem unbrauchbaren Mac. Eine Firmware-Reparatur kann helfen – wenn man die nötigen Tools hat.

Ein Firmware-Update für neuere Macs führt vereinzelt zu erheblichen Problemen: MacBook, MacBook Pro, iMac oder Mac mini lassen sich nach Installation der jüngsten Betriebssystem-Updates unter Umständen nicht mehr einschalten, wie Nutzer berichten – auch ein erzwungener Neustart sei unmöglich, der Bildschirm bleibe schwarz. Solche Fehlerberichte liegen sowohl zu macOS 11.6.1 Big Sur, dem Sicherheits-Update 2021-007 für macOS 10.15 Catalina als auch dem Upgrade auf macOS 12.0.1 Monterey vor.

Macs mit T2-Chip betroffen

Mit den Updates liefert Apple offenbar eine neue Firmware-Version für den T2-Chip mit, der in den meisten Intel-Macs mit Baujahr 2018 bis 2020 steckt. Die vorausgehende Version 5.5 von “BridgeOS” – der Software für die T2-Chips – wird von Apple inzwischen nicht länger signiert. Die Aktualisierung scheint mitunter fehlzuschlagen und das Gerät in einen nicht mehr bootfähigen Zustand zu versetzen.

Betroffen sind vermutlich nur vergleichsweise wenige Macs, ein Mac-Administrator schätzt, dass der Fehler auf weniger als 5 Prozent der Geräte auftritt. Der konkrete Auslöser des Problems bleibt unklar.

 

Mac-Firmware reparieren oder wiederherstellen

Ähnlich wie iPhones lassen sich auch Macs mit T2-Chip (sowie neuere Modelle mit Apples M1-Prozessor) in einen DFU-Modus (Device Firmware Upgrade) versetzen und so wiederherstellen. Dabei besteht die Option, eine Reparatur der Firmware zu versuchen, die Nutzerdaten auf dem Gerät bleiben in diesem Fall erhalten.

Um die Wiederherstellung durchzuführen, ist allerdings ein zweiter Mac erforderlich, auf dem die gleiche Betriebssystemversion läuft – sowie das Tool Apple Configurator, das es im Mac App Store zum Download gibt. Auch ein USB-C- auf USB-C- oder USB-C- auf USB-A-Kabel wird benötigt, um die Macs zu verbinden – über einen bestimmten Port. Apple stellt Anleitungen bereit, wie sich die Firmware-Reparatur und Firmware-Wiederherstellung auf Intel-Macs mit T2-Chips und auf neueren Macs mit Apple-Chips durchführen lässt. Nutzer, die keinen zweiten Mac zur Hand haben, können versuchen, eine Wiederherstellung durch ein Apple-Ladengeschäft oder einen autorisierten Apple-Händler vornehmen zu lassen.

Quelle:

MacBook geht nicht mehr an: Apple-Updates können Firmware-Probleme bereiten | heise online

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