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Microsoft Azure undicht: Microsoft schramm knapp an einer großen Katastrophe vorbei

Das hätte ordentlich schief gehen können: Eine Sicherheitslücke bot Angreifern die Möglichkeit, Datenbanken in tausenden Microsoft Azure Instanzen zu lesen, zu verändern oder komplett zu löschen. Passiert ist wie durch ein Wunder wohl nichts.

Das Security-Unternehmen Wiz hatte die Schwachstelle in der Cosmos DB entdeckt und Microsoft gewarnt. Die Sicherheitsforscher konnten hier laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters Zugang zu den kryptographischen Schlüsseln bekommen, mit denen sich legitime Nutzer gegenüber der jeweiligen Datenbank-Instanz ausweisen. Im schlimmsten Fall hätte dies dazu führen können, dass die Datenbestände in den Anwendungen tausender Unternehmen aller Größen plötzlich weg oder manipuliert sind.

Wie lange das Problem genau bestand, ist unklar. Allerdings dürfte die Schwachstelle bereits seit längerer Zeit in dem System geschlummert haben, bis die nun glücklicherweise von wohlmeinenden Experten gefunden wurde. “Wir haben keine Hinweise darauf, dass Außenstehende mit Ausnahme der Sicherheitsforscher Zugang zu den primären Lese-Schreib-Schlüsseln hatten”, heißt es in einer E-Mail, die Microsoft vorsichtshalber an alle Kunden der betroffenen Azure-Dienste verschickte.

Wir werden Sie auf dem laufenden halten.

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