DATEV PARTNERasp vs. lokale Installation — Vergleich 2026

DATEV PARTNERasp vs. lokale Installation — Vergleich 2026

DATEV PARTNERasp vs. lokale Installation — diese Frage stellen sich viele Steuerberatungskanzleien, wenn bestehende DATEV-Server ausgetauscht werden müssen oder die Kanzlei wächst. Beide Modelle haben klare Stärken und Grenzen. Welches besser passt, hängt von Kanzleigröße, Infrastruktur und den Anforderungen an Homeoffice und Verfügbarkeit ab. Dieser Vergleich gibt Ihnen eine neutrale Entscheidungsgrundlage.

DATEV PARTNERasp vs. lokale Installation: Die Kernunterschiede

Beide Modelle liefern dieselbe DATEV-Oberfläche und Funktionalität. Der Unterschied liegt darin, wo die Software und die Daten gehostet werden:

  • Lokale Installation: DATEV-Software und Datenbank laufen auf einem eigenen Server in der Kanzlei. IT-Dienstleister wartet Server und DATEV-Programme. Datenhaltung vollständig unter kanzleieigener Kontrolle.
  • DATEV PARTNERasp: DATEV-Software und Datenbank werden im DATEV-eigenen Rechenzentrum gehostet. Kanzlei-PCs verbinden sich per Terminalverbindung. DATEV übernimmt Betrieb, Updates und Hochverfügbarkeit.

Kosten im Vergleich: Lokal vs. PARTNERasp

Die Kostenfrage ist komplex — pauschale Aussagen wie „PARTNERasp ist günstiger“ oder „lokal spart Geld“ sind zu vereinfacht:

  • Lokale Installation — Einmalkosten hoch: Server-Anschaffung (2.000–8.000 €), Windows Server-Lizenz, DATEV-Server-Einrichtung, Datensicherungslösung. Amortisation über 5–7 Jahre.
  • Lokale Installation — laufende Kosten: IT-Betreuung, Server-Wartungsvertrag, Storage-Erweiterung, Hardware-Austausch nach ~5 Jahren, DATEV-Update-Aufwand.
  • DATEV PARTNERasp — keine Einmalkosten: Keine eigene Server-Hardware. Monatliche Lizenzgebühr pro Nutzer, direkt an DATEV.
  • DATEV PARTNERasp — laufende Kosten: Monatliche DATEV-Lizenz pro Nutzer (transparent und planbar), ggf. IT-Betreuung für Endgeräte und Verbindungsmanagement.

Faustregel: Für Kanzleien ab 3–5 Mitarbeitern ist PARTNERasp oft günstiger als ein neuer lokaler Server — besonders wenn kein aktueller Server vorhanden ist. Für bestehende, gut gewartete lokale Infrastruktur kann die lokale Installation für weitere 3–5 Jahre wirtschaftlicher sein.

Sicherheit und DSGVO: Wer hat mehr Kontrolle?

Dieser Vergleichspunkt überrascht viele Kanzleien:

  • Lokale Installation — Kontrolle vs. Verantwortung: Die Daten liegen in der Kanzlei — das klingt nach maximaler Kontrolle. Aber: lokale Server sind nur so sicher wie ihre Konfiguration. Backup-Konzept, Firewall, Patch-Management und physische Zugangssicherung liegen in der Verantwortung der Kanzlei und des IT-Dienstleisters. Schwachstellen entstehen oft durch veraltete Software oder fehlende Datensicherung.
  • DATEV PARTNERasp — professionelle Rechenzentrum-Sicherheit: Das DATEV-Rechenzentrum in Nürnberg ist ISO-27001-zertifiziert, mit redundanter Auslegung, professionellem Patch-Management und 24/7-Überwachung. DATEV ist als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO zertifiziert — der AVV ist standardisiert.

Aus DSGVO-Sicht sind beide Modelle compliant — vorausgesetzt, die lokale Infrastruktur ist professionell gesichert und dokumentiert. Die DATEV PARTNERasp Sicherheitsdokumentation enthält Details zur Rechenzentrumsarchitektur.

Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit

  • Lokale Installation: Verfügbarkeit hängt von lokaler Hardware ab. Ein defekter Server oder Stromausfall legt DATEV kanzleiweit lahm. Mit USV und Redundanz lässt sich das absichern — aber das kostet.
  • DATEV PARTNERasp: DATEV garantiert Hochverfügbarkeit im Rechenzentrum. Ein Ausfall betrifft alle PARTNERasp-Kanzleien gleichzeitig — DATEV priorisiert dann die schnelle Wiederherstellung. Historisch: Verfügbarkeit über 99,5 %.
  • Internet-Abhängigkeit: PARTNERasp setzt eine stabile Internetleitung voraus. Bei Internetausfall in der Kanzlei: kein DATEV-Zugang. Für Kanzleien mit unzuverlässiger Leitung ein ernstes Argument für die lokale Installation.

Homeoffice und Mobilität

  • Lokale Installation + Remote: Homeoffice über VPN zum Kanzlei-Server oder Remote Desktop — technisch möglich, aber mit Zusatzaufwand (VPN-Einrichtung, Bandbreite, Latenzen).
  • DATEV PARTNERasp: Direkter Zugang von jedem Standort — kein VPN zur Kanzlei erforderlich. Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten identisch wie im Büro.

Unser Fazit: Welches Modell passt zu Ihrer Kanzlei?

  • PARTNERasp empfehlenswert: Homeoffice relevant, kein aktueller DATEV-Server, Kanzlei wächst, mehrere Standorte, keine interne IT-Kompetenz.
  • Lokale Installation sinnvoll: Aktueller, gut gepflegter Server vorhanden, sehr langsame Internetleitung, enge Integration mit lokaler Drittsoftware, maximale Datensouveränität gewünscht.

Wir beraten Steuerberatungskanzleien in Düsseldorf und NRW neutral — für beide Modelle. Als IT-Spezialist für DATEV-Systembetreuung richten wir sowohl lokale DATEV-Installationen ein als auch die Migration auf DATEV PARTNERasp. Sprechen Sie uns an: 0211 9779 958 oder Kontaktformular.

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Wir helfen Ihnen weiter — von der ersten Beratung bis zur Umsetzung. Rufen Sie uns an unter 0211 9779 958 oder schreiben Sie uns.

Haben Sie noch Fragen zur Entscheidung zwischen DATEV PARTNERasp und lokaler DATEV-Installation? Wir analysieren Ihre bestehende DATEV-Infrastruktur kostenlos und geben eine klare Empfehlung — inklusive Kostenschätzung für beide Szenarien. Sprechen Sie uns an: 0211 9779 958.

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